Treppenraum als Rückgrat des ersten Rettungswegs
Notwendige Treppenräume bündeln Flucht aus Obergeschossen. § 35 regelt Pflicht, Ausnahmen in GK 1–2, Außentreppe als Ersatz, Wand- und Türanforderungen sowie Rauch- und Wärmeableitung. Jede Änderung an Türen (Haltestelle Aufzug) kann den Rauchschutz kippen.
Fallbeispiel Mehrfamilienhaus: Ein notwendiger Treppenraum für alle Wohnungen, Rauchableitung über Dach oder Außenwand, selbstschließende Türen. Details in Cluster-Artikeln zu Pflicht und Türen.
Abstimmung mit Aufzug und Fluren
§ 39 Aufzüge in notwendigen Treppenräumen nur mit Zulassung; § 36 Flure als Verlängerung des Wegs. Inbetriebnahme: Funktionsprüfung Rauchschutz- und Feststellanlagen protokollieren.
Praxis in Hagen: § 35 BauO NRW frühzeitig mit der örtlichen Bauaufsicht und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBD NRW) abstimmen.
Praxis-Checkliste
- Notwendige Treppe aus § 34
- Treppenraum oder Ausnahme?
- 35-m-Wege skizzieren
- Ausgang ins Freie
- GK für Wände/Türen
- Rauchableitung planen
- § 33 abstimmen
- § 36 Flure – bauo-nrw-paragraph-36-flure
Häufige Fragen
- Welche NRW-Vorschriften hängen mit § 35 BauO NRW zusammen?
- Im NRW-Rechtsindex relevant: BauO NRW 2018. Für Baustellen ergänzend BaustellV/RAB 30, im Betrieb ggf. PrüfVO NRW – maßgeblich sind die Fassungen auf recht.nrw.de.
- Wo finde ich § 35 BauO NRW in der BauO NRW 2018 strukturiert?
- Themennahe Gliederung im NRW-Landesrecht: Notwendige Treppenräume, Ausgänge; Notwendige Flure, offene Gänge; Nicht überbaute Flächen der bebauten Grundstücke, Kinderspielplätze. Dieser Beitrag vertieft die Praxis – ohne Volltextübernahme.